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Orale Mukositis

Patienten, die eine Chemotherapie durchlaufen, entwickeln oft Probleme mit der Mundschleimhaut. Das Gewebe kann sich entzünden und es entstehen in der Folge weiße oder gräuliche Wunden, eine der üblen Nebenwirkungen der Chemotherapie. Infektionen können den Heilungsprozess verzögern, weshalb schon das Verhindern von oraler Mukositis wichtig ist. Sollte bei Ihnen bereits eine orale Mukositis bestehen, ist es wichtig, eine Beruhigung des Prozesses herbeizuführen und den Mundraum ganz besonders zu pflegen. 

Ursachen für orale Mukositis

Chemo- und Strahlentherapien können empfindliche Zellen in Mund und Rachen schädigen. Krebspatienten, die sich üblicherweise einer Chemotherapie unterziehen, entwickeln in der ersten Woche nach Beginn der Behandlung bereits Symptome. Bei Strahlentherapie-Patienten tritt Mukositis in der zweiten Behandlungswoche auf und die Symptome halten länger an (über sechs Wochen).

Risiko für orale Mukositis in Zahlen:

  • Nahezu 100% der Patienten mit Tumoren in Kopf oder Hals entwickeln bei Behandlung mit Strahlentherapie orale Mukositis
  • Alarmierende 89% entwickeln die orale Mukositis bei Behandlung mit einer Kombination aus Chemo und Bestrahlung.
  • 40% der Patienten mit Chemobehandlung

Folgen von oraler Mukositis

Orale Mukositis kann starke Beschwerden bereiten wie z.B. Schmerzen in Mund und Rachen. Heiße, saure oder stark gewürzte Speisen verschlimmern dies noch. Es kann auch zu Problemen beim Kauen, Schlucken oder Sprechen kommen. Die Lebensqualität ist betroffen. Je schwerer die Mukositis ist, desto größer auch das Risiko für (lebensbedrohliche) Infektionen.

Symptome bei oraler Mukositis

Orale Mukositis kann sich durch ein brennendes Gefühl im Mund bemerkbar machen. Schlucken und Kauen kann schmerzhaft werden, Essen und Trinken kann sehr schwierig werden oder sogar unmöglich. Und das, wobei der Patient doch gerade in der Genesungsphase genügend Nahrung aufnehmen sollte, um wieder zu Kräften zu kommen.

Sie können orale Mukositis an folgenden Symptomen erkennen:

  • dicker, klebriger Speichel
  • Geschmacksveränderung
  • blutendes, schmerzhaftes Zahnfleisch
  • blasse Mundschleimhaut
  • schmerzhafte Bläschen im Mund

Oraler Mukositis vorbeugen

Diesem Problem vorzubeugen ist nicht immer möglich. Sie können jedoch immer versuchen, die Symptome dieses schrecklichen Problems zu verringern.

Behandlung von oraler Mukositis

Orale Mukositis ist eine bekannte Nebenwirkung der Chemotherapie. Die Behandlung konzentriert sich darauf, die Beschwerden zu verringern. Es gibt jedoch noch einige Dinge, die man tun kann, um die Nebenwirkungen zu reduzieren:

  • Nehmen sie zum Zähneputzen eine ultra softe Zahnbürste
  • Spülen Sie den Mund nicht mit Alkohol aus. Unser Sauerstofffluid enthält keinerlei Alkohol und kann somit bedenkenlos angewendet werden. Es enthält auch keine chemischen Zusatzstoffe und wurde speziell für den empfindlichen Mund entwickelt.
  • Essen Sie weiche Speisen, nicht zu kalt und nicht zu heiß.
  • Vermeiden Sie scharf gewürzte oder stark gesalzene Speisen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser oder Kräutertee.

Häufig gestellte Fragen zu oraler Mukositis

Können Sie unsere Produkte während der Chemotherapie sicher verwenden?

Ja, unsere Produkte basieren auf natürlichen Bestandteilen, einschließlich aktivem Sauerstoff mit seinen heilenden Eigenschaften.

Ich mache gerade eine Chemotherapie, bekomme ich Mukositis?

40-75% der Chemotherapiepatienten leiden an oraler Mukositis. Über 90% der Patienten mit Kopf- Hals-Krebs entwickeln orale Mukositis. Nahezu 100% der Patienten von Knochenmarktransplantationen sind von oraler Mukositis betroffen.

Hat mein Gewichtsverlust irgendetwas damit zu tun?

Ja. Orale Mukositis hat weitreichende pharmako-ökonomische Auswirkungen. Dies kann zu Gewichtsverlust, Dehydration, Mangelernährung und zur Unfähigkeit zur Nahrungsaufnahme führen.